Bergwanderung von Breil- über Biffertenhütte nach Andiast

18./19. August 2023

Tourenleiter : Riccardo Canova

Tourenbericht folgt

Bergwanderung aufs Stockhorn

05. August 2023

Tourenleiter : Michael Buerger

Um halb sieben fuhren wir im erstaunlich gut belegten EC Richtung Milano von Basel SBB ab. 2 Stunden später erreichten wir Blumenstein, unseren Startpunkt. Leicht aufwärts führte uns die gelbe Raute zur malerischen ‘Bluemisteichilche’, wo unser letzter Teilnehmer schon wartete. Nach Begrüssung, kurzer Pause und Stärkung stiegen wir schon bald knackig bergauf über die Spittelweid und dann durch den Möntschelewald zur Hütte bei Flüeli, wo wir uns eine erste Pause gönnten. Unterwegs begegneten wir nur 2 Älplern, die den Weg von Kuhfladen befreiten, und zwei schwarzen Bergsalamandern. Letztere waren wohl aufgrund der Regenschauer der letzten Nacht am Rande des Bergweges zu finden.
Gestärkt stiegen wir im steilen Zickzack über die Chrümmelwäge zum Walalpgrat auf. Der Verbindungsweg hinab zur Oberi Walalp war teilweise sehr rutschig und matschig, was wir aber ohne Probleme meisterten. Inzwischen war es Zeit für die Mittagspause: bei der kühlen und bedeckten Wetterlage und dem nassen Gras war es schwierig, einen geeigneten Rastplatz zu finden. Eine nette Berg-Bäuerin erlaubte uns jedoch, Tisch und Bänke vor einer Hütte ihres Anwesens zu nutzen, was wir sehr begrüssten.
Die Kälte liess uns nicht lange rasten und schon bald machten wir uns wieder auf den Weg. Zunächst gemässigt steil, dann kräftig bergauf über unzählige hohe Stufen zu Einsattelung bei Punkt 2042. Nach der kurzen Querung und dem steilen ‘Hüttenstutz’ liessen wir das Bergrestaurant zunächst links bzw. rechts liegen und erklommen auf halbschuhtauglichen Wegen noch die letzten paar Meter zum Gipfel des Stockhorns. Die Eintrübungen erlaubten es leider nicht, die Panoramarundsicht dieses freistehenden Gipfels zu geniessen und schon bald sassen wir im warmen Bergrestaurant.
Aufgewärmt gingen wir zurück bis zum Abzweiger unseres Aufstiegsweg und folgten dann dem anregenden Strüssligrat - immer wieder mit Aussicht auf den Oberstockensee - bis Punkt 1957. Beim folgenden Abstieg hatten wir viele felsig-ruppige Passagen zu bewältigen, die durch den ebenfalls präsenten schlammigen Untergrund eine Herausforderung waren. Dank Wanderstöcken überwanden wir auch diese Schwierigkeit problemlos. Vorbei am gut besuchten Berggasthaus Oberstockenalp gelangten wir zum Hinterstockensee, den wir auf gelbem Wanderweg südlich umrundeten. Die Seilbahn von Chrindi nach Erlenbach verpassten wir dann doch um einige Minuten, der Abstieg vom Strüssligrat hatte Zeit gekostet. Die nächste Gondel nahm uns dann nach unten mit und wir hatten Zeit, jetzt in strahlendem Sonnenschein, noch etwas zu konsumieren bevor wir den Zug zurück von Erlenbach im Simmental nach Basel nahmen.

Bergwanderung Brisen 

08. Juli 2023

Tourenleiter : Michael Buerger

Nach heftigem Gewitter und starkem Regen trafen wir uns am Samstag in aller Früh am Bahnhof SBB. Kurz vor acht kamen wir, wieder einigermassen abgetrocknet, in Wolfenschiessen Zelgi an und bestiegen die vierplätzige Kleinseilbahn nach Brändlen. Nachdem wir uns wieder besammelt hatten – wir waren ein Gruppe von 12 – ging es schon gleich gut bergauf über Chlei Gigi,  Gigichrüz zum Anfang des Haldigrat. Dort lud die Bergwirtschaft zu einer genüsslichen Pause ein. Das Wetter hatte sich gebessert und es kamen einige Sonnenstrahlen durch. Gestärkt gingen wir den Rest des langgezogenen Graskammes an. Die Südflanke des Brisen war dann steinig und etwas steil wie auch die letzten paar Meter auf die Gipfelpyramide. Nach der wohlverdienten Gipfelpause – mit Alphornständchen – wanderten wir wieder zurück auf dem gleichen Weg bis kurz vor Punkt 2186. Von dort stiegen wir auf dem steilem, aber angenehmem Zickzack-Weg durch die Windegg ins Sinsgau zur Bergstation eines spektakulären Buiräbähnli ab. In Kleingruppen fuhren bis Ober Spis und mit der nächsten Kleinseilbahn hinunter zur Postautostation Oberrickenbach. Nach kurzer Wartezeit im strahlenden Sonnenschein brachte uns das Postauto wieder nach Wolfenschiessen, wo wir nach einer Stärkung in der ‘Eintracht’ den Zug nach Luzern bestiegen und am frühen Abend zufrieden am Basel SBB ankamen.

 

 

 

Wanderung im Schwarzbubenland Hochstelli und Lingenberg

10. Juni 2023

Tourenleiter : Michael Buerger

Am Samstag morgen starteten wir vom Bahnhof SBB noch als eher kleine Gruppe, aber unterwegs stiessen einige Mitwanderer zu uns und in Erschwil waren wir 15 Personen stark.

Bei schönstem und noch angenehm kühlen Wetter startete unsere Gruppe wie geplant gegen 9 Uhr in Erschwil. Schon bald erreichten wir den imposanten Felsriegel ‘Lämmlisflue’, passierten den Tunnel und machten eine Trinkpause am schönen Rastplatz der Feuerwehr Erschwil.

Auf Wegspuren stiegen wir steil, aber nicht ausgesetzt, zum eher unbekannten Hochstelleli (907) auf. Einige wagten sich auch auf den luftigen Vorgipfel, der eine schöne Rundumsicht bot. Nach kurzem Abstieg machten wir beim Rastplatz an der Lichtung noch eine kurze Pause, bevor wir – wieder auf Wegspuren - die beiden Gipfel des Dichbergs (923, 925) erklommen.

Nach weglosem Abstieg querten wir die Wiesen zum Wanderweg und stiegen zum nächsten Grat auf. Schon bald war es Zeit für die wohlverdiente Mittagspause an einem schattigen Rastplatz mit grossem Liegestuhl und Bank. Das Bergrestaurant Meltinger Berg (828), das kurz danach am Wege lag, liessen wir schweren Herzens aus und folgten der gelben Raute über Meltingen bis zur Mettenbergstrasse. Dem Grat entlang überschritten wir den Mettenberg (814) und wechselten, nach ruppigem Anstieg auf einem Fuhrweg mit grobem Schotter, wiederum auf den nächsten Grat, der uns zum Lingenberg (746) brachte. Vorbei an den ‘Wildi Löcher’ und zuletzt in eleganter Wegführung durch die Felsen kamen wir zur Burgruine Neu Thierstein (477). Von dort war es nur noch ein Katzensprung zu einem erfrischen Brunnen und der Einkehr in der Traube in Büsserach.

Wanderung von Waldenburg nach Bretzwil

03. Juni 2023

Tourenleiter:  Riccardo Canova

Ein Kaffee im Avec Shop am Bahnhof Waldenburg musste mangels Alternative genügen. Die Restaurants in Waldenburg, dem Hauptort des gleichnamigen Bezirks, das am oberen Ende des Frenkentals liegt, waren noch alle geschlossen. Wir durchquerten den Ortskern und verliessen dann, vor dem „Oberen Stadtor“ den offiziellen Wanderweg und stiegen auf einem schmalen Waldweg in einem Bogen von Norden her auf den Kamm der „Richtiflue“ hoch. Wir folgten dem Grat über dem „Battental“ bis zu einer Lichtung. Auf einem Fahrsträsschen erreichten wir kurz darauf die „Bergwirtschaft Waldweid“, welche sich mitten in einer grossen Wiese befindet. Der Weg änderte kurz darauf erneut seine Charakteristik. Auf einem schmalen Waldweg stiegen wir hoch zur „Hinderi Egg“. Mit 1169m ist dies die höchste Erhebung im Kanton Basel-Land. Auf der anderen Seite der angrenzenden Wiese stiegen wir zum „Chellenchöpfli“ hoch und genossen die Aussicht in die nähere Umgebung. Wir wichen nun vom offiziellen Wanderweg ab, welcher steil und direkt zur Wasserfalle runter führt und folgten dem schmalen Pfad, der sich auf der „Chellenbergweid“, dem Waldrand entlang zieht. Nach 600m änderten wir die Laufrichtung um 180°. Anfangs über Weiden, dann im Wald und zuletzt ansteigend im Wald dem Grat entlang, wanderten wir in Richtung „Vogelberg“. Beim Abzweiger zum „Bergrestaurant Vogelberg“ machten wir Mittagsrast. Das warme Wetter machte durstig und liess die Lust nach Glace deutlich ansteigen. Ein guter Grund im Restaurant einzukehren um diese Bedürfnisse zu stillen. Ein schmaler Durchgang im Fels brachte uns auf die andere Seite des Kamms, der das „Bogental“ gegen Norden abgrenzt. An weidenden Pferden auf dem „Grauboden“ vorbei nahmen wir Kurs in Richtung  „Stierenbärg“ auf. Zwischen „Vogelberg“ und „Ulmethöhe“ waren viele Gleitschirme in der Luft, hoch über unseren Köpfen zu beobachten. Diese nutzten die Abflugrampe die sich direkt neben dem Wanderweg befindet. Wir erreichten die „Ulmethöchi“, wo von Ende September bis Anfang November die durchziehenden Vögel beobachtet, registriert und vereinzelt gefangen werden. Die Ulmetaktion steht unter dem Patronat der Schweizerischen Vogelwarte Sempach. Ein kleiner, letzter Umweg galt es nun zu bewältigen. Auf dem Übergang zwischen „Ulmethöchi“ und „Stierenberg“ folgten wir der Gemeindegrenze zwischen Lauwil und Bretzwil, welche sich über den Hügel „Schattholz“ zieht. Weiter ging es auf einem Fahrsträsschen bis zum Hof „Ramstein“. Nach einem Kilometer asphaltierter Strasse erreichten wir schliesslich Bretzwil. Im Restaurant „Blume“ löschten wir den Durst und liessen den Tag Revue passieren.  

Ricky

Wanderung von Olten nach Waldenburg

27. Mai 2023

Tourenleiter: Riccardo Canova

Nach einem bis anhin vorwiegend verregneten Mai, zeigte sich das  Wetter von seiner besten Seite. Sonnenschein, blauer Himmel und frühsommerliche Temperatur begleiteten uns diesen Tag. Bevor wir losmarschierten, stärkten wir uns noch mit Kaffee und Gipfeli. In nordwestlicher Richtung laufend, erreichten wir den Stadtrand von Olten und stiegen im Bannwald, auf teilweise breiter Waldstrasse, hoch und überquerten beim Punkt 634 einen ersten Grat am Ende der „Rumpelflüe“. (Eine sicher schönere Alternative wäre der nördlich verlaufende Gratweg über die prähistorische Wehranlage „Dickenbännli“, die „Chutzeflue“ und die „Rumpelflüe“) Kurz darauf erreichten wir den Sattel „Rumpelhöchi“ Auf schmalem Waldpfad stiegen wir weiter hoch zur „Homberglücke“ einem zweiten Kammübergang, welcher sich zwischen dem „Homberg“ und der „Hornflue“ befindet. Über offene Wiesen traversierten wir den Schiessplatz „Spittelberg“. Auf dem Fahrsträsschen stiegen wir bis zum Übergang zwischen dem „Ruchen“ und der „Böcheflue“ hoch. Im oberen Teil des Weges haben Truppen, die ab 1914 die 48km lange „Fortifikation Hauenstein“ rund um Olten gebaut haben, ihre Herkunft in Form von in Stein gemeisselten Wappen hinterlassen. Obwohl die Fernsicht nicht perfekt war, liessen wir uns nicht davon abhalten, bis zur Belchenfluh hochzusteigen und die Rundumsicht zu geniessen. Über den „Chilchzimmersattel“ erreichten wir die „Schützengräben Spitzenflüeli“, die Teil der „Fortifikation Hauenstein“ sind und während des ersten Weltkrieges entstanden. Nach der wohlverdienten Mittagpause wanderten wir, auf schmalem Pfad vorbei an „Geiss- und Lauchflue“. Anschliessend folgte ein steiniger, mit vielen Wurzeln durchsetzte und mehrheitlich dem Grat entlang führende Weg. Nach viel Auf und Ab begann der sehr steile Abstieg entlang der „ Gerstelfluh“ hinunter zur „Ruine Schloss Waldenburg“ auf einem jetzt laubbedeckten, schmalen Pfad. Einige Teilnehmer nutzten die Gelegenheit und bestiegen den Schlossturm. Sie wurden dafür mit einer tollen Aussicht in die nähere Umgebung belohnt. Nach einem letzten, kurzen Abstieg erreichten wir Waldenburg. Im „Restaurant Leue“ liessen wir den Tag Revue passieren und konnten endlich den grossen Durst mit Bier (speziellem, eigenem, selbst gebrautem, sehr gutem….), oder anderem Trinksamen stillen. Mit der neuen Waldenburger-Bahn (gut gemacht!) fuhren wir nach Liestal und danach mit dem Zug zurück nach Basel. 

Ricky

                             

Rundtour Le Noirmont

29. April 2023

Wanderleiterin: Birgit Racine

Nach den sintflutartigen Regenfällen vom Vortag hatte sich das Wetter am Samstagmorgen beruhigt. Gestärkt mit Kaffee und Croissant machten wir uns auf den Weg von den Freibergen hinab ins Tal des Doubs. Wie erwartet war der steile Abstieg auf Naturpfaden sehr rutschig. Bei La Goule erreichten wir den recht viel Wasser führenden Fluss. Der Weiterweg durch den Naturpark Doubs erfreute das Herz des Fotografen und gefiel auch den anderen Teilnehmenden ausnehmend gut.

Beim Restaurant Le Theusseret verliessen wir den Fluss und wanderten auf dem auch aufwärts rutschigen Pfad durch einen der Natur überlassenen Wald. Diese rot-weiss ausgeschilderte Strecke war sehr abwechslungsreich. Bald hörten wir die Rufe der KletterInnen und erkannten linkerhand die Felsen der Arête des Sommêtres. Ab diesem Punkt war bei uns nicht Klettern sondern Schlammwaten angesagt. Der Weg war quasi unbegehbar. Wir schafften es trotz Hindernissen bis zur Abzweigung Spiegelberg. Über steile und hohe Treppenstufen erreichten wir das Gipfelkreuz mit der schönen Aussicht auf das Doubs-Tal, nach Frankreich und die Freiberge. Nach dem Rückweg über die mühsamen Stufen gab es noch eine kurze Pause mitsamt Schuhreparatur. Ohne weitere Probleme erreichten wir Le Noirmont und konnten auf der Terrasse Patisserie und Bier geniessen (sehr empfehlenswerte Konditorei/Bäckerei; das Bier ist naja)

Wanderung von Rodersdorf nach Ettingen

19. April 2023

Tourenleiter: Riccardo Canova

Aufgrund der unsicheren Wetterlage bot ich den Teilnehmern an, die Wanderung auch eine Woche später durchzuführen. In der Hoffnung auf besseres Wetter nahm eine Mehrzahl der Angemeldeten dieses Angebot an. Es zeigte sich dann aber, dass die Bedingungen an beiden Tagen ziemlich gleich waren. Beim ersten Gang war das Wetter viel besser als angekündigt, beim zweiten Versuch war es dann eher schlechter als angesagt!

Kurz vor neun Uhr trafen wir uns in Rodersdorf, an der Endstation des 10er Trams. Durch den  Wald stiegen wir in Richtung Metzerlen hoch. Dort überquerten wir die Strasse  die Rodersdorf und Metzerlen verbindet, und folgten anschliessend dem schmalen Pfad im Wald, der sich entlang der Landesgrenze zu Frankreich zieht, bis nach Burg im Leimental. Die Regenfälle der vergangenen Tage hatten den Waldboden in eine seifige Unterlage verwandelt. Wir erreichten die Strasse die von Biedertal in Frankreich hochkommt. Entlang der Strasse, auf der auch der Wanderweg verläuft, liefen wir durch Burg im Leimental und erreichten am östlichen Dorfausgang den Dorffriedhof. Zeit für eine erste Verschnaufpause. Anschliessend stiegen wir im Wald, in einem schmalen Tälchen, bis kurz vor dem „Challpass“ hoch, bogen dann nach Norden ab und erreichten den Weg der sich als Kretenweg von „Challplatten“, „Brunneberg“ und „Blauen“, über eine Strecke von über vier Kilometern, in östlicher Richtung, bis zum „Blattenpass“ zieht. Dank Kretenweg und der noch weitgehend kahlen Bäume, war des Öftern der Weitblick nach Norden ins Leimental sowie in den angrenzenden Sundgau oder nach Süden ins Laufental möglich. Wir passierten den höchst gelegenen Punkt dieser Wanderung auf 875m ü.M. und erreichten kurz darauf das „Mätzerlechrüz“, ein geeigneter Ort für die verdiente Mittagspause. Gestärkt wanderten wir danach auf dem Rücken des „Blauen“, via „Blauenpass“ und „Cremerpass“ in Richtung „Blattenpass“. Es folgte der Abstieg nach Ettingen, zuerst auf einer Waldstrasse, dann auf asphaltierter Unterlage nach Ettingen hinein und durch Ettingen durch bis zur Tramstation, unterbrochen für einen letzten, gemütlicher Trinkhalt, im Restaurant Waage.  

Winterferien im Engadin

19. – 26. März 2023

Leitung: Vogt Niggi  

Zu Beginn der letzten Informationen der Ferien waren es noch 31, dann nur noch 25. Unfall- oder Krankheits- bedingt mussten einige absagen. Schade, ich wünsche allen eine gute Besserung. Was das Wetter betrifft, konnten wir nicht klagen, der Wettergott hatte es mit uns gut gemeint. Abgesehen vom Donnerstag war das Wetter sehr schön. Auch die Skifahrer wurden verwöhnt. Wenige Menschen auf der Piste und gute Verhältnisse. Mit schon fast frühlingshaftem Weich- und Sulzschnee wurden wir bedient. Wer wie ich und meine Liebste Langlaufen wollte, hatte etwas mehr Mühe. So wenig Schnee gabs die letzten 25 Jahre noch nie. Dementsprechend war es schwierig ab dem dritten Tage. So, dass Langlaufen eine neue Bedeutung bekommt. Eben lang Laufen.  Ein weisses Band umgeben von Wiesen und hüpfen von Gras zu Schnee oder plätscherndes Wasser das es zu queren gab. Trotzdem, die Ferien waren wie immer wunderschön und wir haben uns verwöhnen lassen im Engadinerhof von der Herzlichkeit und dem guten Essen.  Wir werden nächstes Jahr wieder kommen. Niggi

Bericht zur Skitour Silberen (2318m)

18. März 2023

Tourenleiter: Eric Dumermuth  

Ursprünglich wäre gemäss meiner Ausschreibung der Rotsandnollen im Programm gewesen, aber der rekordmässige Schneemangel wegen andauernd trockenem Wetter machte bald klar, dass eine Talabfahrt von diesem Berg - das eigentliche Highlight - bei diesen Verhältnissen Wunschdenken bleibt. Nach einigem Herumsurfen im Web auf den einschlägigen Tourenportalen sollte auch bei knappem Schnee eine Skitour auf die Silberen zuhinterst im Klöntal machbar sein. Somit kamen am frühen Samstag morgen acht Clubisten in verschiedenen Fahrgemeinschaften am vereinbarten Treffpunkt einige km hinter Richisau an der Pragelpassstrasse zusammen. Schon wenige Minuten zu Fuss reichten, um dann die Schranke der gesperrten Passstrasse zu erreichen, wo dann auch noch genügend Schnee lag, um unsere Ski anzuziehen. Gemütlich langsam ansteigend fellten wir die Strasse durch den Wald hoch bis zu einem Punkt Nähe der Passhöhe, wo wir das Trassee verliessen und in die steilen Hänge auf der linken Talseite hoch stiegen. Die folgenden Höhenmeter entpuppten sich dann als die anstrengendsten mit einigen Spitzkehren, die nicht ganz ohne Probleme gemeistert wurden: einmal stürzte eine Teilnehmerin bei einer Kehre derart unglücklich, dass sie kopfüber einige Meter den Hang runter fiel. Glücklicherweise blieb sie wohlauf und kam lachend wieder auf die Füsse. Weiter oben hat sich ein Ski eines anderen Teilnehmers selbstständig gemacht und ist ziemlich weit den Hang runter gesaust. Auch da war Glück im Unglück, dass die Fahrt durch einen Baum gebremst wurde. Der Ski konnte unversehrt geborgen werden, und sein Besitzer war froh, wieder beide Beine auf den Latten zu haben. Der selbe Kollege war etwas zu stürmisch beim Kickkehren und schrottete einen Skistock, was ihn zwang, den Weiterweg mit einem stark verkürzten Stecken fortzusetzen. Nach diesen Intermezzi verlief der weitere Aufstieg ohne nennenswerte Schwierigkeiten, abgesehen von der grossen Hitze, die unseren Schweiss in Strömen fliessen liess. Für zwei der Teilnehmenden waren die Anstrengungen doch des Guten zu viel, so dass sie beide verzichteten, ganz auf den Gipfel zu steigen. Somit erreichten noch sechs Übriggebliebene den schön breiten Gipfel der Silberen nach total vier ein Viertel Stunden (1200 Hm). Prächtig war die Aussicht auf die umliegende Bergwelt mit Glärnisch, Bös Fulen, Tödi, Clariden, etc. bis zum Pilatus und dem Vierwaldstättersee. Wir genossen das warme Wetter und die Verpflegung aus dem Rucksack, bevor wir uns auf die Abfahrt bereit machten. Die obersten Hänge boten ganz passablen Sulzschnee mit butterweicher Konsistenz und gut tragend. Bald trafen wir auf die beiden wartenden Kollegen, die ebenfalls in der Zwischenzeit genügend Vitamin D produziert haben, und setzten nun gemeinsam die Abfahrt in den zunehmend tiefer durchnässten und schwerer zu befahrenden «Bremsschnee» fort. Aber bis kurz vor unseren Autos konnte dennoch recht gut abgefahren werden, was wirklich keine Selbstverständlichkeit ist. Nach einer gemütlichen Einkehr in einer nah gelegenen Beiz auf der Rückreisestrecke verabschiedeten wir uns alle voneinander mit schönen Erinnerungen auf eine wohl für die meisten zum Saisonabschluss gelungenen Tour.   Eric Dumermuth

Skitourenwoche Münster (Goms)

18.-24. Februar 2023

Organisator/Tourenleiter: Herbert Wetter

Samstag: Sonnig und warm.
Anfahrt nach Münster, die meisten via Furkatunnel. Tour zur Galmihornhütte ab unserem Hotel in Münster. Am Südhang gibt es viele apere Passagen, auch auf den Waldwegen. Der alte Schnee ist sehr verfahren, und wir müssen wie im Aufstieg die Skis öfters abziehen und sie tragen. Wir beschliessen keine Touren mehr an tiefgelegenen Südhängen zu machen.  
Sonntag: Sonnig, etwas frischer Wind.
Skitour im Gebiet Blashorn ab „Im Loch“ bei Ulrichen. Ein Teil der Grashänge ist aper, ab ca. 1600 Meter haben wir aber Schnee. Im oberen Teil geht ein Teil der Gruppe Richtung Horebode, der andere Teil geht Richtung Blashorn.  Beide Gruppen treffen sich auf der Abfahrt bei der Senntumhitte. Und wir fahren und gehen zusammen hinunter.  
Montag: Sonnig und mild.
Skitour ab Münster auf Stockji. Zuerst laufen wir durch das Dorf bis unterhalb vom Bahnhof. Von dort mit den Skis hinunter bis zur Brücke über die Rhone. Der Aufstieg zu Stockji erfolgt über das Hobachtal. Vom Gipfel aus geniessen wir die Aussicht vom Mont Blanc Massiv bis zu zentralen Alpen des Gotthard Massivs. Für die Abfahrt benutzen wir das Merezebachtal, und kehren zur Rhonebrücke zurück. Durch das Dorf tragen wir die Skis hoch.  
Dienstag: Sonnig und mild.
Ab heute kommt jeweils nur noch eine Minderheit der Gruppe mit auf die Skitouren. Einige gehen Langlaufen, andere Wandern oder Schneeschuhlaufen. Mit den Autos fahren wir nach Mühlebach bei Ernen. Unser Ziel ist der westlichste Buckel auf dem langzonigen Rücken des Ernergalen. Auch hier ist der Schnee Mangelware, so tragen wir öfters die Skis. Knapp unterhalb von Chäserstatt liegt überall Schnee, so geniessen wir einen schönen Aufstieg auf den grossen Alpweiden. Die Abfahrt geht einigermassen gut auf dem durchnässten Schnee.  
Mittwoch:  Sonnig, auf dem Gipfel kalter Wind.
Mit den Autos fahren wir nach Ulrichen Zum Loch. Von dort nach oben entlang der Ägene, und an gewissen Abschnitten auf der Nufenenstrasse. Bei Ladstafel nach Südwest in das Lengtal, und bald den breiten Hang hoch bis zum Gipfel. Wegen dem kalten Wind geniessen wir nur kurz die schöne Rundsicht. Die Abfahrt wird entlang der Aufstiegsspur befahren. Bei Ladstafel nehmen wir aber die Strasse, um ein längeres flaches Stück der Aufstiegsspur zu umfahren.  
Donnerstag:  Sonnig, ab und zu Wolken, etwas kühler.
Wir starten die Tour mit den Skis auf den Schultern bis zur Feldstrasse zum Bahnhof von Geschinen. Von dort können wir mit den Skis bis zur Rhonebrücke in Geschinen gleiten. Nach der Brücke werden die Felle angeklebt, und es geht Hoch in Richtung Teltschehorn. Auch heute gibt es genügend Schnee. Wir steigen bis etwas über 2'500 Meter hoch. Die Abfahrt erfolgt meistens in der Nähe der Aufstiegsspur. Im unteren Teil benutzen wir die Waldstrasse.   Zu Gast am Apéro vom Donnerstag: unser Mitglied Bernhard Imwinkelried  
Freitag: Rückfahrt nach Basel.   Es wird uns eine Woche mit viel Sonne und wenig Schnee, mit guter Fernsicht, und viele andere Aktivitäten (Wandern, Schneeschuh, Langlauf) in Erinnerung bleiben.
Herbert
  

Schneeschuhwanderung Amden - Arvenbühl

12. Februar 2023

Wanderleiterin : Birgit Racine

Den Vorder Höhe Trail kannte ich vom Februar 2022 (siehe Bericht auf der Club-Website). Trotz weniger Schnee in diesem Winter konnten wir ab Beerenbach bis Arvenbühl mit Schneeschuhen wandern. Viele Menschen hatten an diesem wolkenlosen und warmen Sonntag die gleiche Idee wie wir. Vom höchsten Punkt der Tour (1628 m) gab es freie Sicht auf Alpstein, Churfirsten und Toggenburg. Den Besuch in der Alpwirtschaft Vorder Höhi liessen wir diesmal aus. Die anfangs parallel zum Winterwanderweg angelegte Abstiegsroute trennte sich bald von diesem. Dem Pfad am romantischen Beerenbach folgend erreichten wir bald das Skigebiet Arvenbüel. Auf der Restaurantterrasse gönnte ich mir ein Stück des weltzweitbesten Zwetgschenkuchens.

Birgit

Schneeschuhwanderung Sörenberg – Salwideli

08. Februar 2023

Wanderleiterin: Birgit Racine

Vorgesehen war eine Schneeschuhwanderung in den Freibergen. Wegen Mangel an Schnee sind wir mit ÖV nach Sörenberg zu Talstation der Brienzer Rothornbahn (1240 m) gefahren. Frisch gefallener Schnee und ein blauer Himmel versprachen einen schönen Wintertag. Mal mehr, mal weniger steil folgten wir dem Trail 910 bis zum höchsten Punkt des Tages, Blattenegg auf 1635 m Höhe. Nach dem Abstieg im Pulverschnee picknickten wir von der Sonne gewärmt an einer Alphütte. Der Weiterweg im flachen Gelände liess an nordische Landschaften denken. Ein Genuss für NaturliebhaberInnen! Der negative Teil des Tages erwartete uns im Salwideli: Restaurant wegen Umbau geschlossen! Zum Glück mussten wir nur 30 Minuten auf den Shuttle-Bus warten, der uns zum Rischli brachte.

Birgit

Bericht Skitour Schrattenfluh-Hengst (2091m)

29. Januar 2023

Tourenleiter : Eric Dumermuth

Da der ursprünglich angesetzte Samstag sich wettermässig ungünstig mit dichtem Hochnebel und grosser Kälte abzeichnete, habe ich die Tour auf den Sonntag verschoben mit einer guten Portion Hoffnung auf Sonnenschein und wärmeren Temperaturen. Auf unterschiedlichen Wegen und mit unterschiedlichen Fortbewegungsmitteln, d.h. OeV oder PW anreisend, trifft sich kurz nach 10 Uhr morgens unsere Skitourengruppe von sieben Personen bei der Hirseggbrücke vor Sörenberg im hinteren Entlebuch. Statt auf dem üblichen Weg über die Stächelegg nehmen wir dieses Mal den gemütlich langsam ansteigenden Weg, der nach der Brücke mit einer Rechtskurve beginnt. Wir durchqueren Passagen mit schön verschneiten Baumgruppen und erreichen bald eine kleine Alphütte auf 1400m. Wo bleibt die Sonne? Der Hochnebel scheint doch zäher zu sein als vorausgesagt und somit bleiben die Temperaturen ziemlich im Keller. Weiter oben wird es zunehmend steil, und wir müssen eine eigene Spur legen. Die Suche nach der möglichen Aufstiegsroute gestaltet sich als anspruchsvoll. Mit GPS Unterstützung erreichen wir weiter oben leichteres offenes Gelände. Da zeigt sich endlich die wärmende Sonne, und nun steigt unsere Motivation, um die weiten unverspurten Hänge Richtung Hengst unter die Bretter zu nehmen. Der Tiefschnee ist wunderbar weich und so erklimmen wir den Schlusshang, wo wir auf die Spuren der anderen Tourenfahrer stossen. Nach 3h45m stehen alle auf dem Gipfel und können trotz beissender Kälte das Nebelmeer und die vielen Inselberge bestaunen. Danach wird rasch auf Abfahrt umgesattelt und alle freuen sich auf die Talfahrt. Der Pulver ist prächtig, doch liegt sehr wenig Schnee, so dass man leider einige Kratzer von den unsichtbaren Steinen abbekommt. Da weiter unten schon wieder Nebel auf uns wartet, machen wir einen Lunchbreak noch knapp im Sonnenschein. Wir nehmen eine einfacher zu befahrende Abfahrtsroute, um trotz schlechter Sicht die Orientierung nicht zu verlieren. Unterhalb des Nebels und nun mit besser Sicht kehren wir gegen 16 Uhr in lockeren Schwüngen zum Ausgangspunkt Hirsegg zurück.

Eric 

Winterwanderung Panoramaweg Beatenberg Waldegg - Niederhorn

28. Januar 2023

Wanderleiterin :  Birgit Racine

 Die Aussicht auf die Berner Oberländer Bergwelt blieb in diesem Jahr noch bescheidener als in 2022. Beim Aufstieg ab Beatenberg Waldegg wanderten wir unter der Wolkendecke, vor dem Gipfelaufstieg gerieten wir voll in den Nebel. Die Schneedecke bis zur Bergstation des Skilifts Hohwald war recht dürftig. Wegen der Kälte fiel die Pause an der Alphütte bei Punkt 1557 recht kurz aus. Der Weg wurde danach angenehmer: mehr Schnee, weniger steil und - ganz wichtig an diesem Tag der kalten Bise – windgeschützt dank Niederhorn und Gemmenalphorn. Nach der wiederum kurzen Pause an der Oberburgfeldhütte folgte erst ein langgezogener harmloser und dann ein zweiter knackiger Aufstieg. Auch dies wurde mehr oder weniger locker geschafft und alle waren froh, im warmen Bergrestaurant anzukommen. Statt das Panorama zu bewundern und Sonne zu geniessen, stand in 2023 der sportliche Aspekt im Vordergrund: 880 m hoch, 130 m ab, 10 km in 4 Stunden (30 Minuten Pause inklusive!)

Birgit

Schneeschuhtour Mont Racine

07./08. Januar 2023

Tourenleiter: Herbert Wetter 

 Die beiden Autos liessen wir In La Sagne beim Hotel von Bergen auf dem Parkplatz. Von Schnee ist keine Spur vorhanden, deshalb wird die Schneeschuhtour zur Wanderung, die Schneeschuhe liessen wir zu Hause. Nach einer kurzen Rast marschierten wir durch das Vallée des Ponts in Richtung Mont Racine. Der erste Aufstieg auf dem «Sentier des Sculptures» führte uns entlang unzähliger kunstlerisch hervorragender Holzskulpturen auf Baumstrünken. Da hat ein Künstler wohl sein Lebenswerk realisiert! Der Aufstieg auf der Nordwest Seite des Berges verläuft meistens im Schatten, auf den Kreten sind Nebelschwaden sichtbar. Mit Erreichen des Bergkamms, erblicken die Alpenkette vom Säntis bis zum Mont-Blanc, die weissen Berge schweben über dem Nebelmeer unter dem blauen Himmel. Ein kräftiger Südwestwind begleitet uns von nun an auf der Krete. Der Mont Racine wird als luftiger Pausenplatz genutzt. Danach gehen wir bis zur «Tête de Ran», dem Kretenweg entland. Von dort steigen wir hinunter bis «La Sagne Église», und laufen im Wald zurück nach «La Sagne». Am Sonntag regnet es gemäss wie erwartet, allerdings gibt es entgegen der Prognose keinen Wind dazu. Die prognostizierte Regenmenge sollte auch gering bleiben, dies erlaubt uns gut eingepackt doch eine kurze Wanderung zu unternehmen. Wir fahren nach «La Brévine» bis zum «Lac des Taillères». Dort wandern wir um den See und im Gebiet «l’Harmont». Es regnet zwar ab und zu, aber der Genuss der Landschaft lässt die Regentropfen auf unserem Gemüt abperlen. Eine der Dolinen bietet das Schauspiel einer Wasserquelle die sprudelt, und das Wasser verschwindet einige Meter weiter wieder im Boden. Nach der Wanderung fahren wir na La Chaux-de-Fonds, dort besuchen wir das Uhrenmuseum. Die Rückfahrt über Delémont – Laufen erspart uns die gemeldeten Staus auf der Autobahn.

Herbert